Mieterdialog gewinnt an Relevanz

Nachhaltigkeit ist bei Immobilien schon länger ein zentrales Thema, zumal der CO₂­Ausstoss bei Liegenschaften in der Schweiz einen hohen Anteil an den Gesamtemissionen ausmacht und die Energieeffizienz hohe Priorität hat. Bei der Immofonds Asset Management AG wollen wir Klimaneutralität bis 2045 für die von uns verwalteten Immobilienportfolios erreichen. Wir setzen uns aber auch für die soziale Nachhaltigkeit ein, was insbesondere den Dialog zu den Mietern und deren Einbezug betrifft.

In der letztmals durchgeführten Zufriedenheitsumfrage haben rund 80% der befragten Mieter ein Interesse an vermieterseitigen Angeboten zur Stärkung der Nachhaltigkeit bekundet. Um diesem Wunsch zu entsprechen, lassen wir unserer Mieterschaft je nach Jahreszeit praktische Empfehlungen zukommen. 

Darüber hinaus haben wir vor kurzem den Wohnungsmietern einen ausführlichen «Mieterguide» mit praktischen Tipps und Tricks für nachhaltiges Wohnen zur Verfügung gestellt. 

Der Guide soll eine Inspiration sein, wie Mietende im Alltag Ressourcen sparen und Kosten senken können. Er zeigt vom grünen Mieterstrom über zertifizierte Haushaltsprodukte, einer nachhaltigen Nutzung von Küche, Waschküche sowie Nasszellen bis hin zur Kaltwäsche konkret auf, wie selbst mit kleinen Gewohnheiten viel bewirkt werden kann. 

Im gleichen Zug haben unsere Gewerbemieter Tipps und Tricks in Plakatform für ein nachhaltiges Verhalten am Arbeitsplatz erhalten. Diese Aushänge werden idealerweise dort platziert, wo sie für alle Mitarbeitenden gut sichtbar sind, also z.B. am Anschlagbrett oder im Pausenraum. Auch sie dienen als Denkanstoss für Verhaltensänderungen, die zur Nachhaltigkeit des Unternehmens beitragen.

Wir haben den Gewerbemietern zusätzlich auch einen Leitfaden für Nachhaltigkeit in der Ausstattung und im Ausbau von Mietflächen zur Verfügung gestellt. Dieser Leitfaden zeigt den Verantwortlichen auf, was es bei der Beschaffung von Mobiliar und den Ausbauten in der Planung, der Materialauswahl und der Umsetzung zu berücksichtigen gilt. Schliesslich geht es ja auch hier darum, mehr Energieeffizienz zu erreichen und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern – aber auch um Kosten zu sparen.

Julia Häcki, unsere ESG-Verantwortliche, sagt: «Mit diesen Hilfsmitteln wollen wir unsere Mieterinnen und Mieter dabei unterstützen, eine positive Wirkung zu erzielen. In der Summe macht jede Handlung einen wichtigen Unterschied beim CO₂-Fussabdruck der Schweiz.»