Die Wesentlichkeitsanalyse wurde Anfang 2026 aktualisiert. Sie umfasst die sieben folgenden wesentlichen Themen:
Verantwortungsvolle Geschäftsführung
Die Fondsleitung bietet den Anlegerinnen und Anlegern Stabilität und Sicherheit. Sie entwickelt die Liegenschaften der Fonds weiter, um den Wert des Portfolios zu erhalten und eine regelmässige Ausschüttung zu gewährleisten.
Die Fondsleitung verfügt über eine Corporate Governance mit klar definierten Verantwortlichkeiten und Prozessen. Compliance hat einen entsprechend hohen Stellenwert. Der Code of Conduct ist für alle Mitarbeitenden verbindlich. Die ESG-Anforderungen gelten auch für Lieferanten und Dienstleister. Die transparente Kommunikation mit Anlegerinnen und Anlegern, Analystinnen und Analysten, der Öffentlichkeit sowie Mitarbeitenden und Mieterschaft wird als sehr wichtig erachtet. Mit allen Stakeholdern wird ein regelmässiger Dialog gepflegt.

Klimaanpassung
Die Fondsleitung stärkt die Klimaresilienz der Portfolios durch systematische Klimarisikoanalysen sowie vorausschauende Massnahmen gegen Klimawandel und Klimaphänomene wie Hitze, Starkregen und Hagel. Dazu zählen geeignete Schutz- und Verstärkungsmassnahmen, mikroklimatische Verbesserungen, die Vermeidung von Hitzeinseln, etwa durch Begrünung, Wasserhaltung und Verdunstung, sowie geeignete Kühl- und Beschattungskonzepte.

Treibhausgasemissionen und Energie
Die Fondsleitung leistet einen Beitrag zur Reduktion des Gesamtverbrauchs von Primärenergie und strebt das Ziel von Netto-Null-Emissionen bis 2045 entlang eines definierten Absenkpfads an. Hierfür wird signifikant in energetische Sanierungen, den Austausch fossiler Heizungen, den Ausbau von PV-Anlagen, in Energieeffizienzsteigerungen und ein konsequentes Energiemonitoring investiert.
Für die beiden Fonds gelten folgende Zielsetzungen:
IMMOFONDS
- Die betrieblichen Treibhausgas-Emissionen aller verwalteten Liegenschaften im Scope 1 sollen bis 2030 auf ca. 8 kgCO2e/m2 EBF und ab 2045 auf Netto-Null reduziert werden.
- Der Anteil der erneuerbaren Wärmeversorgung soll bis 2030 mindestens 60% betragen. Ab 2045 soll auf die Nutzung fossiler Heizenergieträger verzichtet werden.
- Jedes Jahr sollen vier zusätzliche PV-Anlagen in Betrieb genommen werden.
IMMOFONDS suburban
- Die betrieblichen Treibhausgas-Emissionen aller verwalteten Liegenschaften im Scope 1 sollen gegenüber 2022 ab 2045 auf Netto-Null reduziert werden.
- Die Wärmeversorgung soll innerhalb von 10 Jahren ab Akquisition einer Liegenschaft durch erneuerbare Heizenergieträger erfolgen.

Nachhaltiges Bauen
Die Immofonds Asset Management AG verfolgt bei allen Neubau- und Sanierungsprojekten den Anspruch an eine hohe Baukultur. Bei grösseren Projekten werden üblicherweise Konkurrenzverfahren durchgeführt. Die Fondsleitung macht Vorgaben für eine CO2-arme und kreislauffähige Bauweise wie auch für den nachhaltigen Unterhalt. Um die graue Energie zu minimieren, haben Substanzerhalt sowie Bestandsverdichtung den Vorrang vor Ersatzneubauten. Bei (Teil-)Neubauten sind ein hoher architektonischer Anspruch, eine Vielfalt in der Nutzerstruktur sowie flexible und effiziente Grundrisse wegleitend.

Biodiversität und Aussenraumgestaltung
Im Portfolio und bei den Entwicklungsliegenschaften sollen vielfältige, naturnahe und biodiverse Aussenräume sowie Dachbegrünungen geschaffen werden. Dabei stehen sowohl wertvolle Grünflächen mit geschützten Lebensräumen, einheimischen Pflanzen und erlebbarer Saisonalität als auch Aufenthalts- und Begegnungsräume zur Stärkung der Nachbarschaften im Fokus. Bei Erdarbeiten, Sanierungen und Neubauten wird die Biodiversität der Aussenräume gezielt gefördert.

Attraktive Arbeitsbedingungen
Es ist ein wesentliches Anliegen der Fondsleitung, bestens qualifizierte Mitarbeitende zu beschäftigen und eine attraktive Arbeitgeberin zu sein. Die Fondsleitung fördert ein sicheres, gesundes, offenes und inklusives Umfeld. Das Arbeitsklima zeichnet sich durch vielfältige Teams, gelebte Gleichbehandlung und Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben aus.

Mieterwohl und Einbindung der Nachbarschaft
Die Liegenschaften sollen vielfältige Zielgruppen ansprechen, eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Möglichkeiten zur nachbarschaftlichen Vernetzung bieten. Dadurch werden auch die langfristige Attraktivität und die Vermietbarkeit des Portfolios sichergestellt.
Durch einen aktiven und offenen Dialog, regelmässige Befragungen (mindestens alle 3 Jahre), transparente Kommunikation sowie die Förderung lokaler Initiativen sollen Mehrwerte für Mietende und Nachbarschaften erkannt und initiiert werden. Bei Entwicklungsprojekten und Sanierungen wird Wert auf diversifizierte Angebote, partizipative Prozesse und ein vorausschauendes Mietermanagement gelegt.
